Tirol und die „Ostfront“ im Ersten Weltkrieg. Ein visueller Beitrag zum Überfall Russlands auf die Ukraine 2022

K.u.k.-Grab bei Stobychwa, heute West-Ukraine, Mai/Juni 1916 (Foto: Wilhelm Dronowicz - TAP)
K.u.k.-Grab bei Stobychwa, heute West-Ukraine, Mai/Juni 1916 (Foto: Wilhelm Dronowicz - TAP)

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine, begonnen am 24. Feber 2022, wird bereits als „Zeitenwende“ bezeichnet. Nicht nur aufgrund des massiven Einschnitts mit Völkerrechtsverletzung und Kampf gegen die Zivilbevölkerung mitten in Europa, sondern auch aufgrund vielfacher Sanktionen einer geschlossenen Europäischen Union gegen Moskau. Geht man über 100 Jahre zurück, dann stellt man fest, dass sich der Weltwaffengang anno dazumal zum Teil genau in derselben europäischen Region abgespielt hat. Allerdings unter völlig anderen Voraussetzungen und Gegnerschaften – denke man nur an die Tatsache, dass es damals gar keine Staaten Ukraine und Polen gegeben hat, sondern die Monarchien Österreich-Ungarn, das Deutsche Kaiserreich und das zaristische Russland im Raum des heutigen Südpolens und der West-Ukraine unmittelbare Nachbarn gewesen sind.

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